Tesla hat erste offizielle Sicherheitsdaten zu FSD Supervised in den Niederlanden veröffentlicht. Das hochautomatisierte Fahrsystem zeigte dort eine signifikante Verbesserung: Auf 16,6 Millionen Kilometern gab es null Unfälle – im Vergleich zu menschlichen Fahrern ein 3,5-mal besseres Ergebnis. Parallel dazu erhielt Tesla die Genehmigung für FSD Supervised in Dänemark, dem vierten EU-Land nach den Niederlanden, Belgien und Deutschland. Der Schritt unterstreicht Teslas Strategie, die Zulassungsländer einzeln zu erschließen, anstatt auf eine EU-weite Genehmigung zu warten.
Europa-Rollout beschleunigt sich
Nach monatelangen Vorbereitungen hat Tesla in den Niederlanden die ersten echten Straßendaten für FSD Supervised vorgelegt. Wie aus einem aktuellen Bericht hervorgeht, ist das System in Dänemark nun offiziell zugelassen. Dies folgt auf die Zulassung in Flandern/Belgien Ende 2024 und die Genehmigung in Deutschland. Die EU-Kommission hatte zunächst auf eine zentrale Regelung gedrängt, doch Tesla wählt den Weg über nationale Behörden wie die niederländische RDW. Das Vorgehen erinnert an die Zulassungsstrategie in Großbritannien.
Wichtige Fakten im Überblick:
- Niederlande: Erste FSD-Sicherheitsdaten; null Unfälle bei 16,6 Mio. km
- Dänemark: Viertes EU-Land mit FSD-Supervised-Zulassung
- EU-Länder mit Zulassung: Niederlande, Belgien, Deutschland, Dänemark
- Genehmigungsverfahren: Nationale Zulassung über RDW, nicht über EU-Typgenehmigung
Software-Update und HW-Kompatibilität
Tesla hat bestätigt, dass FSD Supervised in den Niederlanden mit der aktuellen Softwareversion (2024.xx) auf Fahrzeugen mit Hardware 3 (HW3) und HW4 läuft. Die Funktion ist auf Autobahnen und ausgewählten Hauptstraßen aktivierbar. Eine manuelle Übernahme ist jederzeit möglich. Tesla plant, die Überwachung des Fahrers zu verschärfen, um regulatorischen Auflagen zu entsprechen.
Ausblick: Weitere Länder folgen
Analysten erwarten, dass Tesla noch im ersten Halbjahr 2025 FSD Supervised in weiteren EU-Staaten wie Frankreich, Schweden und Österreich einführen wird. Der Wall-Street-Analyst Dan Ives sieht Tesla bereits auf Stufe 4 des autonomen Fahrens, während Tesla selbst von „Supervised“ spricht. Die niederländischen Unfalldaten werden von Teslas als Beleg für die überlegene Sicherheit gegenüber menschlichen Fahrern angeführt.