Tesla Full Self-Driving (FSD) steht kurz vor dem Start in Belgien. Die flämische Ministerin für Mobilität, öffentliche Arbeiten, Häfen und Sport, Annick De Ridder, gab am Mittwoch bekannt, dass sie die autonome Fahrsoftware offiziell genehmigt hat. Damit ist Flandern die erste belgische Region, die Tesla FSD den Weg ebnet.
Hintergrund: FSD in Europa
Tesla FSD ist bereits in mehreren europäischen Ländern zugelassen, darunter Dänemark, Niederlande, Norwegen und Schweden. Die belgische Zulassung unterstreicht den kontinuierlichen Fortschritt von Teslas autonomer Technologie auf dem Kontinent. Während die USA unter der Aufsicht von Behörden wie der NHTSA stehen, unterliegt die EU strengen UNECE-Vorschriften. Tesla FSD: Null Unfälle auf 16,6 Millionen Kilometern in Europa zeigt die beeindruckende Sicherheitsbilanz.
Technische Anforderungen
In Europa muss FSD mit Hardware 3 (HW3) oder Hardware 4 (HW4) ausgestattet sein. Die folgende Tabelle vergleicht die wichtigsten Spezifikationen:
Während HW4 leistungsfähiger ist, erfüllt auch HW3 die Anforderungen für FSD in Europa. Die Software passt sich zudem den lokalen Verkehrsregeln an.
Ausblick: Robotaxis in Europa?
Die Zulassung in Belgien könnte ein weiterer Baustein für Teslas Robotaxi-Strategie sein. Tesla gibt nächste Robotaxi-Strategie preis deutet an, dass Europa ein potenzieller Markt für autonome Taxis ist. Zwar sind Robotaxis derzeit nur in den USA getestet, aber regulatorische Fortschritte in Europa beschleunigen die Entwicklung.
Nächste Schritte
Tesla wird FSD zunächst in einer Supervised-Version einführen, bei der der Fahrer jederzeit eingreifen muss. Die belgische Zulassung erlaubt Tests auf öffentlichen Straßen in Flandern. Sobald weitere Regionen folgen, könnte Belgien zum fünften EU-Land werden, das FSD flächendeckend zulässt. Tesla FSD erobert Europa: Viertes Land erhält Zulassung zeigt den Trend.