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Rivian-CEO RJ Scaringe kündigt ehrgeizigen Plan an: Vollautonomes Fahren bis Ende 2025 – direkte Herausforderung für Tesla FSD

Quelle: Tesla North • Veröffentlicht am 16. Juni 2026 um 17:28 Original-Quelle
Rivian-CEO RJ Scaringe kündigt ehrgeizigen Plan an: Vollautonomes Fahren bis Ende 2025 – direkte Herausforderung für Tesla FSD

Zusammenfassung

Rivian-CEO RJ Scaringe hat einen ehrgeizigen Plan für vollautonomes Fahren vorgestellt. Noch 2025 soll ein überwachtes Point-to-Point-Fahren für alle R2-Fahrzeuge kommen – eine direkte Herausforderung für Tesla FSD.

Rivian macht einen großen Vorstoß ins autonome Fahren. CEO RJ Scaringe hat eine ambitionierte Roadmap vorgestellt, die das Unternehmen in direkte Konkurrenz zu Tesla bringt. Noch in diesem Jahr plant Rivian, voll überwachtes Point-to-Point-Fahren für alle Fahrzeuge der zweiten Generation einzuführen.

Rivians autonome Roadmap

Scaringe skizzierte einen mehrstufigen Plan, der Rivians Fahrzeuge mit immer mehr autonomen Fähigkeiten ausstatten soll. Im Gegensatz zu Teslas Ansatz, der auf reine Kameras setzt, setzt Rivian auf eine Kombination aus Kameras, LiDAR und Radar.

[NOTE] > Rivians System nutzt einen hybriden Sensor-Ansatz mit Kameras, LiDAR und Radar, was bei widrigen Wetterbedingungen wie Nebel oder starkem Regen robuster sein könnte als Teslas reine Kameralösung.

Hardware-Unterschiede

MerkmalRivian (R2)Tesla (FSD)
SensorikKameras, LiDAR, RadarNur Kameras (Tesla Vision)
RechenleistungEigenentwicklung (wahrscheinlich NVIDIA-basiert)HW3 (144 TOPS) / HW4 (ca. 300-500 TOPS)
Update-FähigkeitOver-the-Air, nutzt Hardware-Architektur für AutonomieOver-the-Air, HW3 auf HW4 aufrüstbar nur bei Neukauf
Start LevelLevel 2 (überwacht)Level 2 (FSD Supervised)

Technische Grundlagen

Rivians zweite Fahrzeuggeneration, die mit dem R2 beginnt, verfügt über eine komplett neu entwickelte elektrische Architektur und eine leistungsstarke Rechenplattform. Diese wurde speziell für autonome Fahrfunktionen ausgelegt. Scaringe betonte, dass Rivian nicht erst auf Level 4 warten will, sondern schrittweise Funktionen ausrollen wird – ähnlich wie Tesla mit FSD.

Das Unternehmen hat bereits wichtige Partnerschaften geschlossen, unter anderem mit NVIDIA für die Rechenplattform. Anders als Tesla, das seine eigene Hardware entwickelt (HW3, HW4), setzt Rivian auf etablierte Zulieferer.

Wettbewerb mit Tesla

Die direkte Konkurrenz zu Tesla FSD ist offensichtlich. Während Tesla seit Jahren an FSD arbeitet und in Nordamerika bereits FSD Supervised anbietet, für Europa aber noch auf UNECE-Zulassungen wartet, startet Rivian nun mit einem ähnlichen Angebot.

Scaringe sieht Rivians Ansatz als überlegen an, insbesondere bei schlechtem Wetter. „Unser System mit LiDAR und Radar bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene, die reine Kamerasysteme nicht haben“, erklärte er.

Zeitplan und Verfügbarkeit

Rivian plant, das überwachte Point-to-Point-Fahren noch 2025 für Besitzer der R2-Fahrzeuge freizuschalten. Zunächst nur in den USA, eine Europa-Einführung ist zu einem späteren Zeitpunkt geplant. Die autonomen Funktionen werden schrittweise ausgerollt, beginnend mit Autobahnfahrten, später auch innerstädtische Routen.

Im Gegensatz zu Tesla, das oft langsam bei der Einführung neuer Funktionen ist, verspricht Rivian einen schnelleren Rollout. „Wir werden nicht jahrelang Beta-Tests durchführen, sondern liefern marktreife Funktionen, die sicher und zuverlässig sind“, so Scaringe.

Auswirkungen auf den Markt

Rivians Vorstoß könnte den Wettbewerb im Bereich autonomes Fahren weiter anheizen. Auch andere Hersteller wie Mobileye arbeiten an eigenen Robotaxi-Diensten. Der Markt wird zunehmend fragmentierter, aber der Druck auf Tesla steigt, sein FSD-Versprechen endlich einzulösen.

Häufige Fragen

Wann wird Rivian vollautonomes Fahren in Europa anbieten?

Rivian hat bisher keinen konkreten Zeitplan für Europa genannt. Zunächst konzentriert sich das Unternehmen auf den US-Markt. Eine Europa-Einführung wird frühestens 2026 oder später erwartet, abhängig von regulatorischen Hürden.

Wie unterscheidet sich Rivians Ansatz von Teslas FSD?

Rivian setzt auf eine Multi-Sensor-Strategie mit Kameras, LiDAR und Radar, während Tesla ausschließlich Kameras verwendet (Tesla Vision). Dies könnte Rivian bei schlechten Wetterbedingungen einen Vorteil verschaffen, erfordert aber auch höhere Kosten und komplexere Hardware.

Ist Rivians autonomes System sicherer als Teslas FSD?

Es gibt noch keine unabhängigen Vergleichstests. Rivian betont die redundanten Sensoren als Sicherheitsplus, aber auch Teslas FSD hat durch Millionen von gefahrenen Meilen umfangreiche Daten gesammelt. Letztlich muss sich die Zuverlässigkeit in der Praxis beweisen.

Wird Rivian seine autonome Technologie auch an andere Hersteller lizenzieren?

Aktuell sind keine Lizenzierungspläne bekannt. Rivian konzentriert sich auf die Integration in eigene Fahrzeuge. Eine Öffnung für Dritte wäre zwar denkbar, ist aber nicht Teil der aktuellen Strategie.

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