Tesla hat auf die Skeptiker seines Robotaxi-Programms reagiert, indem es eine massive Expansion des unbewachten Dienstes in seiner ersten Einführungsstadt Austin gestartet hat. Der Geofence, also der aktivierte Betriebsbereich für Fahrten, umfasst nun das gesamte Metropolgebiet von Austin – ein unglaublicher Schritt.
Was bedeutet das für Europa?
Während Tesla in den USA mit dem Robotaxi-Dienst voranschreitet, kämpft das Unternehmen in Europa noch um Zulassungen für den überwachten FSD-Modus. Die erfolgreiche Skalierung in Austin könnte jedoch als Blaupause für kommende europische Märkte dienen.Technische Unterschiede: HW3 vs. HW4
Die Expansion in Austin basiert vermutlich auf Fahrzeugen mit HW4, die die nötige Rechenleistung für unbewachtes Fahren bieten. In Europa sind die meisten Fahrzeuge noch mit HW3 ausgestattet, was die Einführung verzögert.
Reaktionen und Ausblick
Die Nachricht kommt nur wenige Tage nachdem Tesla FSD in den Niederlanden eine erste EU-Zulassung für den überwachten Modus erhalten hat. Während die USA auf unbewachte Robotaxis zusteuern, befindet sich Europa noch in der Phase der regulatorischen Annäherung.Tesla-CEO Elon Musk betonte mehrfach, dass der Robotaxi-Dienst bis Ende 2025 auch außerhalb der USA starten soll. Der massive Ausbau in Austin ist ein starkes Signal, dass Tesla bereit ist, die Technologie in großem Maßstab zu demonstrieren – selbst wenn Skeptiker weiterhin an der Sicherheit zweifeln.