Tesla hat einen weiteren Meilenstein in Europa erreicht: Nach den Niederlanden, Belgien und Deutschland ist nun auch Dänemark das vierte EU-Land, das Teslas "Full Self-Driving (FSD) Supervised" offiziell genehmigt hat. Die Zulassung ermöglicht es Tesla-Fahrern in Dänemark, die fortschrittliche Fahrerassistenzfunktion auf Autobahnen und ausgewählten Straßen zu nutzen – ein klares Signal für Teslas Vormarsch in Europa.
[NOTE] > Die Zulassung in Dänemark folgt auf eine Serie von Genehmigungen in rascher Folge: Innerhalb von zwei Monaten erhielt Tesla grünes Licht in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und nun Dänemark. Dies zeigt, dass Teslas Strategie, nationale Zulassungen zu beantragen, erfolgreich ist.
Hintergrund: Warum nationale Zulassungen?
Im Gegensatz zu einer einheitlichen EU-Genehmigung wählt Tesla den Weg über nationale Straßenverkehrsbehörden. Diese entscheiden auf Basis lokaler Vorschriften und Sicherheitsnachweise. Das RDW in den Niederlanden spielt dabei eine Vorreiterrolle. Die dänische Zulassung bestätigt, dass Teslas System den strengen europäischen Anforderungen genügt.
| Aspekt | Details |
|---|
| Land | Dänemark |
| System | FSD Supervised |
| Zulassungsdatum | Januar 2025 (innerhalb von zwei Monaten) |
| Besonderheit | Viertes EU-Land innerhalb von zwei Monaten |
| Sicherheitsdaten | 0 Unfälle auf 16,6 Mio. km in Europa |
Sicherheitsbilanz überzeugt
Laut aktuellen Tesla-Daten hat FSD Supervised in Europa auf über 16,6 Millionen Kilometern keinen einzigen Unfall verursacht – eine beeindruckende Sicherheitsbilanz, die die Zulassungsbehörden überzeugt hat. Dies unterstreicht, wie Teslas neuronale Netzwerke und kontinuierliche Software-Updates die Sicherheit verbessern.
[IMPORTANT] > Sicherheitsvorteil: In den Niederlanden lag die Unfallrate von FSD um das 3,5-Fache niedriger als bei menschlichen Fahrern. Diese Daten waren maßgeblich für die schnellen Zulassungen in anderen Ländern.
Wie geht es weiter?
Mit Dänemark als viertem Land wächst der Druck auf weitere EU-Staaten, Zulassungen zu erteilen. Großbritannien bereitet sich mit dem VCA-Verfahren vor, während Länder wie Schweden und Frankreich Interesse signalisieren. Tesla strebt an, bis Ende 2025 in allen westeuropäischen Ländern präsent zu sein.
Auswirkungen auf die Konkurrenz
Teslas Erfolge in Europa setzen Konkurrenten wie Mercedes, BMW oder Waymo unter Zugzwang. Waymo konzentriert sich weiterhin auf die USA, während Mercedes mit Drive Pilot auf Level 3 in Deutschland zwar technisch gleichzieht, aber kaum auf Level 4 expandiert. Teslas schnelle nationale Zulassungen zeigen, dass das Unternehmen die Nase vorn hat.
Technische Voraussetzungen
FSD Supervised erfordert die neueste Hardware (HW4) und Software-Version. Ältere Fahrzeuge mit HW3 können nur eingeschränkt teilnehmen. Tesla bietet in Dänemark nun auch die Möglichkeit, das System im Abonnement zu buchen – ein flexibles Modell für Kunden.
Häufige Fragen
Warum bekommt Tesla keine EU-weite Zulassung?
Die EU-Genehmigung für autonomes Fahren ist komplex, da sie eine Harmonisierung aller nationalen Vorschriften erfordert. Tesla wählt daher den schnelleren Weg über nationale Behörden wie das RDW oder dänische Straßenverkehrsämter. Dies ermöglicht eine schrittweise Einführung, während Tesla parallel an der EU-weiten Zulassung arbeitet.
Ist FSD Supervised in Dänemark sicher?
Ja. Tesla hat in Europa über 16,6 Millionen Kilometer mit FSD Supervised zurückgelegt, ohne einen einzigen Unfall zu verursachen. Die Unfallrate lag in den Niederlanden 3,5-mal niedriger als bei menschlichen Fahrern. Die dänische Behörde hat diese Daten geprüft und die Zulassung erteilt.
Welche Fahrzeuge sind in Dänemark für FSD geeignet?
Alle aktuellen Tesla-Modelle (Model 3, Model Y, Model S, Model X) mit Hardware 4 (HW4) ab Werk sind kompatibel. Ältere Fahrzeuge mit HW3 benötigen ein kostenpflichtiges Upgrade. Tesla empfiehlt, den Software-Status über das Fahrzeugmenü zu prüfen.
Wann kommt FSD in andere EU-Länder?
Tesla hat Zulassungsanträge in Schweden, Norwegen, Frankreich und Spanien eingereicht. Analysten rechnen mit weiteren Genehmigungen im Laufe des Jahres 2025. Großbritannien wird voraussichtlich im zweiten Quartal folgen.