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Tesla Cybercab: EPA-Zulassung enthüllt technische Details zu Motor, Akku und Reichweite

Quelle: elektroauto-news.net • Veröffentlicht am 19. Juni 2026 um 03:41 Original-Quelle
Tesla Cybercab: EPA-Zulassung enthüllt technische Details zu Motor, Akku und Reichweite

Zusammenfassung

Die EPA-Zulassung des Tesla Cybercab gibt erstmals detaillierte Einblicke in Motor, Akku, Gewicht und Reichweite des autonomen Zweisitzers.

Tesla Cybercab: EPA-Daten enthüllen technische Spezifikationen

Die US-Umweltschutzbehörde EPA hat das Tesla Cybercab zertifiziert und dabei erstmals umfassende technische Daten des autonomen Zweisitzers veröffentlicht. Die Dokumente zeigen, dass das Fahrzeug mit einem kleinen, aber hocheffizienten Akku eine beachtliche Reichweite erzielt. Dies ist ein wichtiger Schritt für Teslas Pläne, das Cybercab als Robotaxi auf den Markt zu bringen.

Technische Details im Überblick

[NOTE] > Die EPA-Daten basieren auf Tests mit einem Vorserienmodell des Cybercab, die endgültigen Serienspezifikationen können geringfügig abweichen.

Das Cybertaxi wird von einem einzelnen Elektromotor angetrieben. Die genaue Leistung wurde nicht genannt, aber die Effizienz ist bemerkenswert: Mit einem Akku von nur 48 kWh Kapazität soll das Cybercab eine Reichweite von rund 680 Kilometern (422 Meilen) nach EPA-Zyklus erreichen. Das Leergewicht liegt bei etwa 1.200 kg.

SpezifikationCybercabVergleich: Model 3 Standard Range
AntriebEinzelmotor (Heckantrieb)Einzelmotor (Heckantrieb)
Akkukapazität48 kWh57,5 kWh (nutzbar)
EPA-Reichweite680 km (422 Meilen)450 km (280 Meilen)
Leergewicht~1.200 kg~1.725 kg
Sitzplätze25

Das geringe Gewicht und die aerodynamische Form (vermutlich cW-Wert unter 0,20) ermöglichen diese außergewöhnliche Effizienz. Die EPA-Daten bestätigen frühere Schätzungen, die auf geleakten Dokumenten basierten. Mehr dazu im Artikel über die vorherigen EPA-Dokumente.

Bedeutung für autonomes Fahren

Das Cybercab ist speziell für den Robotaxi-Einsatz konzipiert. Es hat kein Lenkrad und keine Pedale, sondern wird ausschließlich über Teslas Full Self-Driving (FSD) System gesteuert. Die geringe Größe (Zweisitzer) und die Effizienz sind bewusst gewählt, um die Betriebskosten pro Kilometer zu minimieren. Elon Musk hat wiederholt betont, dass das Cybercab die Transportkosten drastisch senken soll – auf unter 0,20 US-Dollar pro Meile.

Die technischen Details werfen jedoch Fragen auf: Wie zuverlässig ist das FSD-System für den vollautonomen Betrieb? In Europa fehlt noch die Zulassung für FSD auf Level 4. Ein weiterer Artikel beleuchtet die europäischen Hürden und die Rolle der niederländischen Behörde RDW.

Zukunftsaussichten

Tesla plant, das Cybercab ab 2026 in Serie zu produzieren. Die EPA-Zulassung ist ein wichtiger Meilenstein, aber es bleiben regulatorische Herausforderungen, insbesondere in Europa. Während die USA mit Texas und anderen Bundesstaaten bereits Robotaxi-Tests erlauben, ist die EU noch zurückhaltend. Ein weiterer Artikel zeigt, wie Texas das Cybercab unterstützt.

Die hohe Reichweite bei kleinem Akku könnte ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein. Mit 48 kWh erreicht das Cybercab mehr Kilometer als manche Elektroautos mit doppelter Akkugröße. Sollte Tesla die Kosten niedrig halten können, wäre das Fahrzeug ideal für Ride-Hailing-Dienste.

Häufige Fragen

Wann kommt das Tesla Cybercab auf den Markt?

Tesla plant die Serienproduktion ab 2026. Zunächst wird es in den USA eingeführt, eine Europa-Version ist frühestens 2027 zu erwarten.

Wird das Cybercab auch in Europa zugelassen?

Die europäische Zulassung hängt von der UNECE-Regulierung für autonome Fahrzeuge ab. Tesla arbeitet mit Behörden wie der niederländischen RDW zusammen, aber ein konkreter Termin steht noch nicht fest.

Wie sicher ist das Cybercab ohne Lenkrad und Pedale?

Das Fahrzeug verlässt sich vollständig auf Teslas FSD-System, das auf neuronalen Netzen basiert. Sicherheitsdaten aus den USA sind vielversprechend, aber in Europa laufen noch Zulassungsverfahren und Tests.

Was kostet das Cybercab?

Der genaue Preis wurde nicht genannt. Elon Musk deutete an, dass der Preis unter 30.000 US-Dollar liegen soll – Ziel ist eine Kostenparität mit herkömmlichen Robotaxis.

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