Ferrari-CEO Benedetto Vigna hat klargestellt, dass die Zukunft des italienischen Sportwagenherstellers nicht das autonome Fahren umfassen wird. Diese Positionierung erinnert auf den ersten Blick an Tesla-Chef Elon Musk – aber nur bedingt.
Musks widersprüchliche Haltung
Elon Musk hat sich immer wieder leidenschaftlich für die Entwicklung des autonomen Fahrens eingesetzt. Gleichzeitig betont er jedoch, dass Teslas wahres Potenzial erst mit dem vollständig autonomen Fahren ausgeschöpft wird – eine Art „Selbstzweck“, der den Fahrer letztlich überflüssig machen soll. Ferraris Ansatz ist grundlegend anders: Der Mensch soll im Mittelpunkt stehen, nicht die Maschine.Zwei Philosophien im Vergleich
Was bedeutet das für die Branche?
Während die meisten Hersteller auf autonome Systeme setzen, bleibt Ferrari seiner Linie treu. Das könnte sich langfristig auszahlen, denn Enthusiasten suchen zunehmend nach Fahrzeugen mit puristischem Fahrerlebnis. Tesla verfolgt derweil eine entgegengesetzte Strategie: Der Robotaxi-Dienst in Austin startet bereits 2025, und die FSD-Zulassung in der EU schreitet voran.Ob sich eine der beiden Strategien als zukunftsfähiger erweist, wird die Zeit zeigen. Fest steht: Der Diskurs um die Rolle des Menschen im autonomen Zeitalter bleibt spannend.
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