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Tesla testet FSD-System auf Europas Straßen im Model 3

Quelle: Elektroauto-News • Veröffentlicht am 25. Juli 2025 um 07:00 Original-Quelle
Tesla testet FSD-System auf Europas Straßen im Model 3

Zusammenfassung

Tesla hat bestätigt, dass das Full Self-Driving (FSD)-System derzeit auf europäischen Straßen in einem Model 3 getestet wird. Dies könnte auf eine bevorstehende Ausweitung der Beta-Phase hindeuten.

Tesla hat mit Straßentests seines Full Self-Driving (FSD)-Systems in Europa begonnen. Ein Model 3 wurde gesichtet, das mit der neuesten FSD-Hardware ausgestattet ist und auf öffentlichen Straßen in mehreren EU-Ländern unterwegs ist. Dies ist ein bedeutender Schritt, da Tesla bisher vor allem in den USA umfangreiche Tests durchführt. Europa hat strengere Vorschriften, insbesondere durch die UNECE-Regelungen, die eine Zulassung für autonome Fahrfunktionen erforderlich machen.

[IMPORTANT] > Die Tests finden unter realen Bedingungen statt und sammeln wichtige Daten für die Anpassung von FSD an europäische Verkehrssituationen wie Kreisverkehre, enge Innenstädte und unterschiedliche Verkehrszeichen.

Hintergrund der FSD-Einführung in Europa

Tesla hat bereits in mehreren europäischen Ländern wie Belgien, Dänemark und den Niederlanden Zulassungen für FSD Supervised erhalten. Die Tests mit dem Model 3 könnten die Grundlage für eine breitere Freigabe in weiteren Ländern wie Deutschland oder Frankreich sein. Im Vergleich zu den USA sind die Anforderungen in Europa höher, insbesondere bei der Fahrerüberwachung und der Einhaltung von Sicherheitsstandards.

Unterschiede zwischen USA und Europa

AspektUSAEuropa
RegulierungsbehördeNHTSA (staatlich)UNECE (länderspezifisch)
ZulassungsverfahrenHerstellererklärungEinzelzulassung pro Land
FahrerüberwachungKamera (Lenkradberührung)Kapazitive Lenkräder, strengere Vorgaben
GeschwindigkeitsbegrenzungKeine Beschränkung130 km/h auf Autobahnen, dynamische Anpassung
TestgebietAutobahnen, StadtstraßenAutobahnen, Landstraßen (Stadt innerorts eingeschränkt)

Technische Details des Tests

Das getestete Model 3 ist mit Hardware 4 (HW4) ausgestattet, die verbesserte Kameras und einen leistungsstärkeren AI-Chip bietet. Dies ermöglicht eine präzisere Umgebungserkennung. Laut Tesla-Insidern wird derzeit FSD Supervised v14.3.x getestet, das bereits in den USA für seine Zuverlässigkeit bekannt ist. Die Europäische Version ist jedoch angepasst, um lokale Verkehrsregeln zu befolgen, wie z. B. die Rechts-vor-Links-Regelung.

Beteiligte Länder

Erste Sichtungen gab es in den Niederlanden und Belgien, wo Tesla bereits Zulassungen hat. Weitere Tests in Deutschland, Frankreich und Spanien sind geplant. Dies steht im Einklang mit Teslas Strategie, Europa schrittweise zu erschließen.

Auswirkungen auf die FSD-Einführung

Die Tests könnten bedeuten, dass Tesla kurz davor steht, FSD in weiteren EU-Ländern freizugeben. Bereits Tesla FSD in Europa: Erste Unfallstatistik aus den Niederlanden zeigt positive Sicherheitsdaten. Zudem hat Tesla FSD Supervised in Dänemark zugelassen die Grundlage für eine Expansion geschaffen.

[NOTE] > Experten gehen davon aus, dass Tesla bis Ende 2025 in mindestens zehn EU-Ländern FSD Supervised anbieten könnte. Die Tests mit dem Model 3 sind ein klares Signal.

Fazit

Tesla treibt die FSD-Einführung in Europa konsequent voran. Die Tests auf öffentlichen Straßen zeigen, dass das Unternehmen bereit ist, die strengen europäischen Auflagen zu erfüllen. Dies könnte der Startschuss für eine flächendeckende Verfügbarkeit sein.

Häufige Fragen

Ist FSD in Europa bereits legal?

Nein, derzeit ist FSD Supervised nur in Belgien, Dänemark, den Niederlanden und Estland offiziell zugelassen. Die Tests dienen der Vorbereitung auf weitere Länder.

Welche Hardware benötigt man für FSD in Europa?

Für die aktuelle Version wird Hardware 3 oder 4 benötigt. Ältere Fahrzeuge müssen möglicherweise aufgerüstet werden, was aber kostenpflichtig ist.

Wann wird FSD in Deutschland verfügbar sein?

Es gibt noch kein genaues Datum. Die Tests mit dem Model 3 deuten jedoch darauf hin, dass eine Freigabe innerhalb des nächsten Jahres möglich ist, sofern die Zulassungsbehörden grünes Licht geben.

Gibt es Unterschiede zwischen FSD in den USA und Europa?

Ja, die europäische Version ist konservativer programmiert, z. B. bei Geschwindigkeitsbegrenzungen und Fahrstreifenwechseln. Auch die Fahrerüberwachung ist strenger.

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