Tesla hat mit Straßentests seines Full Self-Driving (FSD)-Systems in Europa begonnen. Ein Model 3 wurde gesichtet, das mit der neuesten FSD-Hardware ausgestattet ist und auf öffentlichen Straßen in mehreren EU-Ländern unterwegs ist. Dies ist ein bedeutender Schritt, da Tesla bisher vor allem in den USA umfangreiche Tests durchführt. Europa hat strengere Vorschriften, insbesondere durch die UNECE-Regelungen, die eine Zulassung für autonome Fahrfunktionen erforderlich machen.
Hintergrund der FSD-Einführung in Europa
Tesla hat bereits in mehreren europäischen Ländern wie Belgien, Dänemark und den Niederlanden Zulassungen für FSD Supervised erhalten. Die Tests mit dem Model 3 könnten die Grundlage für eine breitere Freigabe in weiteren Ländern wie Deutschland oder Frankreich sein. Im Vergleich zu den USA sind die Anforderungen in Europa höher, insbesondere bei der Fahrerüberwachung und der Einhaltung von Sicherheitsstandards.
Unterschiede zwischen USA und Europa
Technische Details des Tests
Das getestete Model 3 ist mit Hardware 4 (HW4) ausgestattet, die verbesserte Kameras und einen leistungsstärkeren AI-Chip bietet. Dies ermöglicht eine präzisere Umgebungserkennung. Laut Tesla-Insidern wird derzeit FSD Supervised v14.3.x getestet, das bereits in den USA für seine Zuverlässigkeit bekannt ist. Die Europäische Version ist jedoch angepasst, um lokale Verkehrsregeln zu befolgen, wie z. B. die Rechts-vor-Links-Regelung.
Beteiligte Länder
Erste Sichtungen gab es in den Niederlanden und Belgien, wo Tesla bereits Zulassungen hat. Weitere Tests in Deutschland, Frankreich und Spanien sind geplant. Dies steht im Einklang mit Teslas Strategie, Europa schrittweise zu erschließen.
Auswirkungen auf die FSD-Einführung
Die Tests könnten bedeuten, dass Tesla kurz davor steht, FSD in weiteren EU-Ländern freizugeben. Bereits Tesla FSD in Europa: Erste Unfallstatistik aus den Niederlanden zeigt positive Sicherheitsdaten. Zudem hat Tesla FSD Supervised in Dänemark zugelassen die Grundlage für eine Expansion geschaffen.
Fazit
Tesla treibt die FSD-Einführung in Europa konsequent voran. Die Tests auf öffentlichen Straßen zeigen, dass das Unternehmen bereit ist, die strengen europäischen Auflagen zu erfüllen. Dies könnte der Startschuss für eine flächendeckende Verfügbarkeit sein.