Eine aktuelle Studie des chinesischen E-Auto-Herstellers XPeng offenbart eine ambivalente Haltung der Europäer gegenüber KI und autonomer Mobilität. Während die Technologie grundsätzlich bekannt ist und positiv bewertet wird, überwiegt beim Thema selbstfahrende Autos die Skepsis – insbesondere in Deutschland.
Laut der Erhebung geben 72 Prozent der deutschen Befragten an, bereits Erfahrungen mit KI gemacht zu haben. Doch nur 34 Prozent können sich vorstellen, künftig ein selbstfahrendes Auto zu nutzen. Zum Vergleich: In Frankreich sind es 41 Prozent, in Italien 38 Prozent. Die niedrige Zustimmung in Deutschland könnte auf technikaffine, aber sicherheitsbewusste Verbraucher hindeuten.
Tabelle: Akzeptanz von autonomem Fahren in Europa
Die Ergebnisse sind für Tesla und andere Hersteller von Full Self-Driving (FSD) relevant, da die Zulassung autonomer Systeme in der EU nicht nur technische, sondern auch gesellschaftliche Hürden überwinden muss. Gerade in Deutschland könnte das Vertrauen in selbstfahrende Systeme den Markterfolg bestimmen – ähnlich wie bei der Debatte um Robotaxis in den USA.
Unterdessen treiben chinesische Hersteller wie XPeng die Entwicklung voran. Die Studie zeigt, dass die Kluft zwischen Technologievertrauen und Mobilitätsakzeptanz überbrückt werden muss, bevor autonome Fahrzeuge im Alltag ankommen.
Fazit: Die XPeng-Studie unterstreicht: Automatisiertes Fahren wird in Europa nicht nur am Gesetzgeber, sondern auch an der öffentlichen Meinung gemessen. Für Tesla FSD in Europa bleibt der kulturelle Faktor eine Herausforderung.