FSD News Europa
Zurück zur Übersicht
#Autonomes Fahren#USA#Tesla#FSD#Estland#Teslamag

Tesla-Woche 22/26: Model 3 Plaid, FSD Estland, Level 4 in Texas, Kamera-Patent, Ferrari-Sound

Quelle: Teslamag.de • Veröffentlicht am 31. Mai 2026 um 07:00 Original-Quelle
Tesla-Woche 22/26: Model 3 Plaid, FSD Estland, Level 4 in Texas, Kamera-Patent, Ferrari-Sound

Zusammenfassung

Tesla-Wochenrückblick: Model 3 Plaid, FSD-Einführung in Estland, Level-4-Zulassung in Texas, neues Kamera-Patent und Ferrari-Sound für den Cybertruck.

Tesla-Woche 22/26: Model 3 Plaid, FSD Estland, Level 4 in Texas, Kamera-Patent, Ferrari-Sound

Die 22. Kalenderwoche 2026 hält für Tesla-Fans wieder einige spannende Neuigkeiten bereit. Von einer möglichen Model 3 Plaid-Version über die Ausweitung von FSD Supervised in Estland bis hin zu einer Level-4-Zulassung in Texas – hier sind die wichtigsten Entwicklungen.

Model 3 Plaid: Gerüchte um eine neue Performance-Variante

Bereits seit Monaten kursieren Spekulationen über ein Model 3 Plaid. Nun verdichten sich die Hinweise. Insidern zufolge könnte Tesla eine Version mit drei Motoren und einer Leistung von über 1.000 PS planen. Wie der Tesla FSD Supervised v14.3.4 mit Smart Summon für Cybertruck ausgerollt zeigt, arbeitet das Unternehmen kontinuierlich an Performance-Upgrades. Ein offizielles Statement steht noch aus, doch die Vorfreude ist groß.

FSD Supervised startet in Estland

Tesla hat FSD Supervised nun auch in Estland eingeführt. Nach Belgien, Dänemark und den Niederlanden ist Estland das vierte EU-Land, das die hochautomatisierte Fahrfunktion erhält. Die Zulassung erfolgte über die niederländische RDW, die bereits für andere Länder als zentrale Genehmigungsstelle fungiert. Tesla betont, dass das System strenge UNECE-Anforderungen erfüllt. Erste Berichte zeigen, dass die lokalen Verkehrsregeln und Straßenverhältnisse angepasst wurden. Mehr Details findest du in unserem Artikel Tesla FSD in Europa: Keine EU-Genehmigung zwingend erforderlich.

[NOTE] > Die Ausrollgeschwindigkeit von FSD in Europa ist bemerkenswert: In nur zwei Monaten wurden vier Länder zugelassen. Dies zeigt das Vertrauen der Regulierungsbehörden in die Sicherheit des Systems.

Level 4 in Texas: Tesla erhält historische Zulassung

In den USA hat Tesla eine bedeutende Hürde genommen: Der Bundesstaat Texas erteilte die Zulassung für vollautonomes Fahren der Stufe 4 ohne menschlichen Fahrer. Zwar ist die Nutzung zunächst auf bestimmte Teststrecken in der Nähe von Austin und Houston beschränkt, doch dies markiert einen Wendepunkt. Analysten wie jene, die bereits Wall-Street-Analyst behauptet: Tesla hat autonomes Fahren der Stufe 4 erreicht vorhersagten, sehen Teslas neuronale Netze als Schlüssel. Die Kombination aus Hardware 3/4 und der kontinuierlichen Datenverbesserung durch die Flotte ermöglicht diese Fortschritte.

Kamera-Patent: Neue Technologie für bessere Sicht

Tesla hat ein Patent für ein neuartiges Kamerasystem angemeldet, das die Sicht bei schlechten Lichtverhältnissen und Nebel verbessern soll. Die Technologie basiert auf einer speziellen Beschichtung des Objektivs, die Lichtstreuung reduziert und Kontraste verstärkt. Dies könnte ein wichtiger Schritt sein, um die Abhängigkeit von Lidar-Sensoren weiter zu reduzieren. Experten sehen hierin einen Vorteil für die Tesla FSD Supervised in Dänemark zugelassen: Hochautomatisiertes Fahren auf dänischen Straßen Systeme, die unter nordischen Wetterbedingungen getestet werden.

Ferrari-Sound für den Cybertruck

Ein eher kurioses Update: Tesla bietet über einen OTA-Update einen Ferrari-V12-Sound für den Cybertruck an. Die Funktion ist Teil des „Infotainment-Pakets“ und simuliert den Sound eines Verbrenners. Während Puristen die Nase rümpfen, sorgt der Schritt für Aufmerksamkeit in den sozialen Medien. Ob dies den Absatz in Märkten wie Estland ankurbeln wird, bleibt abzuwarten.

Tabellarischer Vergleich: USA vs. Europa

AspektUSAEuropa
FSD-LevelLevel 4 (Texas)Level 2/2+ (UNECE)
HardwareHW4 (Model S/X/Y)HW3/HW4
ZulassungsverfahrenEinzelstaatlichZentral über RDW
TestgebieteAustin, HoustonNiederlande, Dänemark, Belgien, Estland
FahrerüberwachungStreng (Innenkamera)Streng (Innenkamera + Lenkrad)

Fazit

Die Woche zeigt, dass Tesla sowohl in den USA als auch in Europa auf dem Vormarsch ist. Während in Texas bereits Level 4 Realität wird, erobert FSD in Europa weiterhin Land für Land. Das Kamera-Patent und der Ferrari-Sound sind nur die Spitze des Eisbergs an Innovationen.

Häufige Fragen

Wann kommt FSD in Deutschland?

Ein konkreter Termin steht noch aus. Tesla hat jedoch die RDW-Zulassung für mehrere EU-Länder genutzt – ein Verfahren, das auch in Deutschland greifen könnte. Erwartet wird eine Freigabe in den nächsten Monaten.

Was unterscheidet das Kamera-Patent von aktuellen Systemen?

Das Patent verbessert die Bildqualität bei schlechtem Licht durch eine neuartige Objektivbeschichtung. Dies reduziert Blendung und erhöht die Kontraste, was die Objekterkennung für neuronale Netze erleichtert.

Welche Fahrzeuge erhalten den Ferrari-Sound?

Bislang ist der Sound nur für den Cybertruck verfügbar und kann über die Software-Oberfläche aktiviert werden. Eine Ausweitung auf Model S/X/Y ist derzeit nicht geplant.

Ist Level 4 in Texas für alle Tesla-Fahrer nutzbar?

Nein, die Zulassung beschränkt sich auf autorisierte Testfahrzeuge auf festgelegten Routen. Eine breite Auslieferung an Privatkunden ist noch nicht absehbar.

Verwandte Artikel

11.6.2026

Wall-Street-Analyst behauptet: Tesla hat autonomes Fahren der Stufe 4 erreicht

Ein Analyst sieht Tesla bereits auf Level 4 beim autonomen Fahren. Die Entwicklung von FSD Supervised macht enorme Fortschritte, doch die offizielle Einstufung bleibt umstritten.

11.6.2026

Tesla FSD Supervised in Dänemark zugelassen: Hochautomatisiertes Fahren auf dänischen Straßen

Tesla hat die Zulassung für FSD Supervised in Dänemark erhalten. Das System darf nun hochautomatisiert auf dänischen Straßen fahren.

11.6.2026

Tesla FSD Supervised offiziell in Belgien gestartet – viertes EU-Land erhält Zulassung

Tesla hat offiziell die Einführung von Full Self-Driving (Supervised) in Belgien angekündigt. Die Zulassung erfolgt nach Genehmigung durch die flämische Mobilitätsministerin Annick De Ridder.