Einem Bericht von Reuters zufolge hat die schwedische Verkehrsbehörde (TRV) Widerstand gegen die Zulassung von Teslas Full Self-Driving (FSD) in der EU angekündigt. Der Grund: Das System würde Geschwindigkeitsbegrenzungen überschreiten. Die TRV empfiehlt der Europäischen Union, gegen die Genehmigung zu stimmen.
Schweden als Bremsklotz für FSD?
Die schwedische Behörde argumentiert, dass Teslas FSD-System in seiner aktuellen Form nicht mit den europäischen Verkehrsregeln vereinbar sei. Insbesondere die Tendenz, die zulässige Höchstgeschwindigkeit zu überschreiten, sei ein unüberwindbares Hindernis. Dieser Vorstoß könnte den gesamten Zulassungsprozess für FSD in Europa verzögern.
Die technische Hürde: Geschwindigkeitsanpassung
Tesla betont stets, dass FSD sicherer sei als ein menschlicher Fahrer. Doch in Europa gelten strenge Regeln, die eine automatische Überschreitung von Tempolimits selbst im Notfall nicht zulassen. Tesla FSD in der EU: Ein Fass ohne Boden?
Vergleich USA vs. Europa
Die schwedische Initiative könnte auch andere Länder wie Deutschland oder Frankreich beeinflussen, die ohnehin zögerlich bei autonomen Systemen sind.
Reaktionen aus der Tesla-Community
Tesla-Fans und Investoren zeigen sich besorgt. Elon Musk kündigt großes Parkplatz-Update für FSD an – doch Geschwindigkeitsfragen bleiben ein Knackpunkt. Branchenbeobachter sehen hier eine strategische Hürde, die Tesla überwinden muss.
Ausblick: Was bedeutet das für die EU-Zulassung?
Die endgültige Entscheidung über FSD in der EU liegt bei der EU-Kommission, gestützt auf die Empfehlung der Mitgliedstaaten. Sollte Schweden sich durchsetzen, müsste Tesla sein System anpassen – etwa durch strengere Geschwindigkeitsbegrenzungen oder eine bessere Erkennung von Tempolimits.