Tesla-Fahrzeuge werden es ihren Besitzern bald ermöglichen, das Full Self-Driving (FSD)-System mit gesprochenen Befehlen zu steuern – ähnlich wie bei einem persönlichen Chauffeur. CEO Elon Musk bestätigte die kommende Funktion auf X als Reaktion auf den Vorschlag eines Besitzers.
Sprachsteuerung für FSD
Der Nutzer schlug vor, dass Tesla-Fahrer dem FSD-System sagen könnten, wohin sie fahren möchten, ähnlich wie bei einem Uber-Fahrer. Musk antwortete kurz und bündig: „Ja, das wird kommen.“ Diese Funktion würde die Bedienung des autonomen Systems deutlich intuitiver machen, da Routen dann nicht mehr umständlich über das Touchscreen-Menü eingegeben werden müssten.
Vergleich: Bisherige Sprachsteuerung vs. neue FSD-Sprachbefehle
Integration in FSD V14?
Es wird spekuliert, dass die Sprachsteuerung mit der nächsten großen Version FSD V14 kommen könnte, die bereits für Anfang 2025 erwartet wird. Musk deutete an, dass die Funktion die Interaktion mit dem Fahrzeug revolutionieren wird. In Kombination mit anderen geplanten Features wie dem „Banish“-Feature und der Grok-KI-Integration könnte Tesla Fahrzeuge zu vollwertigen KI-Assistenten auf Rädern machen.
Relevanz für Europa
Während die Sprachsteuerung technisch vor allem in den USA getestet wird, könnte sie auch für den europäischen Markt bedeutsam sein. Die UNECE-Regularien verlangen jedoch derzeit noch eine ständige Fahrerüberwachung. Zudem steht Teslas FSD noch vor der offiziellen Zulassung für Europa. Die Sprachsteuerung könnte aber dennoch als „Assistenzfunktion“ freigeschaltet werden, ähnlich wie die bisherige Spracheingabe für das Navigationssystem.
Fazit
Tesla macht FSD damit noch benutzerfreundlicher und rückt das Erlebnis eines Robotaxis immer näher. Wann genau die Funktion auf die Straßen kommt – und ob sie auch außerhalb der USA verfügbar sein wird – ist noch nicht bekannt. Sicher ist: Mit der Sprachsteuerung wird das Fahren für Kunden noch intuitiver.