Tesla hat eine direkte Kampagne gegen Kunden in New Jersey gestartet und E-Mails verschickt, die vor anstehenden Gesetzesentwürfen warnen, die echte fahrerlose Technologie im Staat effektiv blockieren könnten. Die E-Mail konzentriert sich auf Senatsgesetz S.1677 und Versammlungsgesetz A.3968, Maßnahmen, die ein dreijähriges Moratorium für den Betrieb fahrerloser Fahrzeuge vorsehen.
Hintergrund der Gesetzesinitiative
Die beiden Gesetzesentwürfe wurden im Januar 2025 eingebracht und zielen darauf ab, die Sicherheit autonomer Fahrzeuge zu prüfen. Tesla argumentiert, dass solche Moratorien Innovationen ersticken und New Jersey im Wettlauf um autonome Mobilität zurückwerfen. Das Unternehmen bittet Kunden, sich bei lokalen Abgeordneten zu melden und ihre Ablehnung zu äußern.
Teslas Argumentation
Tesla betont, dass echte autonome Technologie wie das FSD-System nachweislich sicherer sei als menschliches Fahren. In der E-Mail heißt es: „Diese Gesetze würden nicht nur Tesla, sondern alle Unternehmen in New Jersey daran hindern, die Zukunft des Transportwesens zu gestalten.“
Vergleich der Gesetzesentwürfe
Reaktionen und nächste Schritte
Die Initiative folgt auf ähnliche Bemühungen in anderen Bundesstaaten, in denen Tesla gegen regulatorische Hürden kämpft. Kritiker, darunter auch Reuters-Berichte, hinterfragen Teslas Sicherheitsversprechen. Dennoch mobilisiert Tesla weiterhin seine Community, um politischen Druck aufzubauen.
Auswirkungen auf den europäischen Markt
Während der Fokus auf New Jersey liegt, beobachten europäische Regulierer die Entwicklungen genau. Ähnliche Debatten über Robotaxis in Europa zeigen, dass die Akzeptanz autonomer Fahrzeuge weltweit uneinheitlich ist.