Tesla hat rückwirkend die Kaufverträge für „Full Self-Driving“ (FSD) geändert und den Zusatz „überwacht“ ("supervised") hinzugefügt – obwohl dieser bei ursprünglichem Kauf nicht existierte. In einigen Fällen wurden die Originaldokumente vollständig unzugänglich gemacht.
Electrek hat das Problem mit mehreren Besitzern bestätigt. Die betroffenen Kunden berichten, dass die von ihnen unterzeichneten Verträge nun eine Formulierung enthalten, die das System als „überwacht“ beschreibt, was die Funktionalität des versprochenen autonomen Fahrens weiter einschränkt.
Auswirkungen auf europäische Kunden
Bereits 2023 hatte Tesla in Deutschland das FSD-Abonnement eingeführt, während der Einmalkauf eingestellt wurde. (Tesla stellt Einmalkauf von FSD in Europa ein). In den Niederlanden wurde kürzlich „FSD (Überwacht)“ aktiviert. (Erste EU-Zulassung)Vergleich: HW3 vs. HW4
Einige Kunden fragen sich, ob die Hardware die fehlende Autonomie beeinflusst:Reaktionen der Community
Viele Besitzer zeigen sich verärgert und erwägen rechtliche Schritte. Tesla selbst hat sich nicht offiziell zu den Änderungen geäußert.Mehr zu den rechtlichen Aspekten: Tesla FSD EU-Regulierungs-Tracker und Tesla patentiert Kamera-Wischer.